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Taizéjugendtreffen Berlin














Was ist los, wenn die S-Bahnen in den Ferien voll sind und alle Passagiere singen?

Was ist los, wenn sich 160 Jugendliche aus verschiedensten europäischen Ländern            nachts in der Kirche versammeln?

Was ist los, wenn sie sich gegenseitig verstehen ohne die gleiche Sprache zu             sprechen?

Tja, dann ist Taizé in Stadt und Gemeinde, in Berlin und Babelsberg.

Über den letzten Jahreswechsel fand - wie Sie hoffentlich gemerkt haben - das alljährliche europäische Treffen der Taizébrüder in Berlin, Potsdam und allen zugehörigen Gemeinden statt.

Unsere Gemeinde hatte sich zu diesem Zweck mit der Friedrichskirchengemeinde zusammengeschlossen.

Gemeinsam nahmen wir rund 160 Jugendliche in Familien der Gemeinde - noch        einmal unseren allerallerallerherzlichsten Dank an alle Gastgeber! - auf.

Gemeinsam bereiteten wir die morgendlichen Gebete vor, die wir in der Friedrichskirche hielten.

Gemeinsam feierten wir das „Fest der Nationen“ in der Silvesternacht.

Sehr zur Andacht in den Morgengebeten beigetragen hat auch unsere kleine Musikgruppe, bestehend aus Musikern aus beiden Gemeinden und ergänzt durch eine solosingendes Mädchen aus Polen. Wir danken auch euch noch einmal ganz herzlich!

Die Tage verliefen ähnlich wie in Taizé: Morgens kamen alle zum Gebet. Danach gab es Kleingruppen mit Gesprächen zu einem Abschnitt des aktuellen Briefes aus Taizé. Anschließend fuhren die Teilnehmer zum Mittagessen und Mittagsgebet nach Berlin, zur Messe. Am Nachmittag gab es dann thematische Workshops. Später gab es dann Abendessen (mit entgegen eines Berichts warmen Dosenessen) und das Abendgebet, dann ging es zurück in die Gastfamilien. Gerade diese Einfachheit gehört zu den Grundgedanken von Taizé.

Diese wird natürlich auch manchmal von etwas Besonderem durchbrochen:

In unserer Gemeinde waren auch orthodoxe Gäste aus Weißrussland zu Gast. Eine von ihnen sang in der Morgenandacht immer das Evangelium in ihrer Sprache. Am letzten Tag trugen sie dann zu dritt - a cappella und dreistimmig- ein „Sviaty Boze“ (Ehre sei dem Vater…) vor. Es war schön zu hören, wie in anderen Traditionen gebetet wird (und der Gesang an sich natürlich auch).

            Insgesamt war es für uns eine tolle Erfahrung, diesmal nicht nur als Teilnehmer, sondern auch als Organisatoren an einem Taizétreffen teilnehmen zu können. Wir sind dabei auf sehr viel Wohlwollen und Unterstützung in beiden Gemeinden gestoßen. Es ist schön zu merken, wie viele sich von unserer Taizébegeisterung haben anstecken lassen! Wir freuen uns schon auf unsere nächste Taizéfahrt im Sommer!

                                                                                                                      Susanna